Social Media – Trend Report https://trendreport.de Redaktion und Zeitung für moderne Wirtschaft Wed, 08 Nov 2023 16:12:32 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.3.2 KI im Kundenservice https://trendreport.de/ki-im-kundenservice/ Wed, 28 Jun 2023 13:09:46 +0000 https://trendreport.de/?p=41605 .avia-image-container.av-35228md-f8a7a5f093501d948b6e37a39f6ae74c img.avia_image{ box-shadow:none; } .avia-image-container.av-35228md-f8a7a5f093501d948b6e37a39f6ae74c .av-image-caption-overlay-center{ color:#ffffff; }

KI im Kundenservice: Nur neun der 50 größten Onlineshops nutzen Chatbots 

Im Kundenservice versprechen Chatbots und KI Vorteile, wie zum Beispiel schnelle Antworten auf Anfragen, ständige Verfügbarkeit, Zeitersparnis und höhere Kundenzufriedenheit. Dennoch nutzen nur 18 Prozent der 50 größten Onlineshops Deutschlands Chatbots. Das hat eine Untersuchung der GISMA University of Applied Sciences (www.gisma.com) ergeben.

Key Facts

  • Die GISMA University of Applied Sciences untersuchte die 50 größten deutschen Onlineshops auf die Erreichbarkeit ihrer Kundenservices
  • Otto bietet die meisten Kontaktmöglichkeiten an
  • Nur 18 Prozent der Onlineshops verwenden überhaupt Chatbots

Kundenservice über Social Media und Telefon werden am häufigsten angeboten
Soziale Netzwerke bieten Unternehmen die Möglichkeit, mit ihren Kunden zu kommunizieren und sie über Neuigkeiten zu informieren. Die umsatzstärksten Online-Shops sind ausnahmslos auch in den sozialen Medien vertreten, wenn auch manchmal auf unterschiedlichen Plattformen. Dahinter folgt der Telefonservice, der von 47 der 50 größten deutschen Onlineshops zur Beantwortung von Fragen angeboten wird. Lediglich die Großkonzerne Amazon und Shein, aber auch das Unternehmen Flaschenpost verzichten auf einen telefonischen Kundenservice. Auf Platz drei befindet sich die E-Mail als Kontaktmöglichkeit mit 40 Unternehmen, die auf diese Weise erreicht werden können.

Chatbots und Rückrufservices bilden die Schlusslichter der angebotenen Kontaktmöglichkeiten
30 Prozent der größten deutschen Onlineshops bieten Kunden- bzw. Live-Chats mit Service-Mitarbeiter*innen an. Chatbots liegen mit 18 Prozent noch weiter zurück – ein erstaunliches Ergebnis, findet Prof. Dr. Mohammed Mahdavi, Professor für Data Science an der GISMA University of Applied Science. „Ein Vorteil von Onlineshops ist es, jederzeit für Kundinnen und Kunden zum Shopping erreichbar zu sein. Dies birgt jedoch Tücken in sich, da rund um die Uhr Fragen oder etwaige Probleme entstehen können, die bearbeitet werden müssen. Chatbots stellen hier eine geeignete Lösung dar, da sie in der Lage sind, einfache Fragen auch außerhalb der Geschäftszeiten zu beantworten. So können Service-Mitarbeiter*innen nachhaltig entlastet und Kunden und Kundinnen besser betreut werden”.

Social Media: 98 Prozent der Onlineshops haben einen Instagram-Account
Die Messenger von Social-Media-Plattformen wie Instagram, Facebook und Twitter dienen ebenfalls als Anlaufstellen bei Problemen und Fragen von Kunden und Kundinnen. Insgesamt 98 Prozent der Unternehmen haben einen Instagram-Account, 94 Prozent einen Facebook-Account. Auf Twitter sind die Onlineshops seltener vertreten, lediglich 33 der 50 Unternehmen (66 Prozent) besitzen einen Twitter-Account, bei denen zudem nicht deutlich wird, ob dort auf Anfragen ihrer Kundinnen und Kunden eingegangen wird.

Otto bietet die meisten Kontaktmöglichkeiten an, dicht gefolgt von S. Oliver
Im Schnitt bieten die von der GISMA untersuchten Onlineshops fünf Kontaktmöglichkeiten an. Bei dem Einzelhandelsunternehmen Otto können Kundinnen und Kunden den Kundenservice sogar über acht der neun untersuchten Kontaktmöglichkeiten erreichen. Damit ist Otto der Spitzenreiter des Rankings. Auf Platz zwei befindet sich der Online-Modeshop von S. Oliver mit sieben verschiedenen Kontaktmöglichkeiten. Den dritten Platz teilen sich gleich sieben Onlineshops mit sechs Kontaktmöglichkeiten.

Der Fast-Fashion-Gigant aus China Shein ist in der Untersuchung das Unternehmen mit den wenigsten Kontaktmöglichkeiten für Kunden und Kundinnen – mit gerade einmal zwei Kundenservice-Angeboten.

„Kontaktmöglichkeiten, die nur tagsüber zu den regulären Geschäftszeiten angeboten werden, reichen häufig nicht mehr aus, um einerseits die Masse an Anfragen zu bewältigen und andererseits dem asynchronen Online-Einkaufsverhalten gerecht werden. Chatbots und KI-Systeme können aktiv die menschliche Interaktion unterstützen und verbessern. Ich finde es überraschend, dass Onlineshops, die von positiven Kundenerlebnissen leben, das Potenzial von Chatbots noch nicht erkannt haben. Dass weiterhin Innovationsbedarf besteht, zeigen uns die 82 Prozent der Onlineshops, die immer noch keine KI-Systeme implementiert haben.

Mit Blick in die Zukunft liegt uns die Vermittlung  der vielseitigen Einsatzbereiche von Künstlicher Intelligenz an unsere Studierenden besonders am Herzen. So werden sie von uns bestmöglich auf den zunehmend digitalisierten Arbeitsmarkt vorbereitet. Dazu müssen jedoch Arbeitgeber*innen das Potenzial erkennen und zusammen mit ihren Arbeitskräften an einem Strang ziehen,” sagt Mahdavi.

Zur Studie

Die GISMA University of Applied Sciences hat die 50 größten deutschen Onlineshops auf folgende Kundenkontaktmöglichkeiten untersucht: Hotline/Telefon, E-Mail, Fax, Kontaktformular, WhatsApp, Kunden-/Live-Chat, FAQ und die sozialen Medien. Dafür wurden die offiziellen Unternehmensseiten und den offiziellen Social Media-Kanälen analysiert.

Lesen Sie die ausführlichen Untersuchungsergebnisse unter:

https://web.gisma.com/chatbots-ki-im-kundenservice

Aufmacherbild / Quelle / Lizenz
Foto von Karolina Grabowska: https://www.pexels.com/de-de/foto/mann-laptop-arbeiten-sitzung-6214832/

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POSTBANK JUGEND-DIGITALSTUDIE 2023 https://trendreport.de/postbank-jugend-digitalstudie-2023/ Tue, 27 Jun 2023 15:37:59 +0000 https://trendreport.de/?p=41646

Jugendliche surfen 63,7 Stunden pro Woche im Netz

Infografik Jugend Digitalstudie 2023: Internetnutzung / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6586 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

– Mädchen sind fast sieben Stunden länger online als Jungen
– Die meiste Zeit sind Teenager mit dem Smartphone im Internet

Jugendliche zwischen 16 und 18 sind in Deutschland fast 64 Stunden in der Woche im Internet unterwegs. Im Vergleich zum Vorjahr – da waren es noch 67,8 Stunden – ist die Internetnutzung abermals gesunken. Sie liegt jedoch noch immer deutlich über dem Vor-Pandemie-Niveau: 2019 verbrachten die 16- bis 18-Jährigen noch 58 Stunden online und somit fast sechs Stunden weniger als in diesem Jahr. Werden bei der Rechnung zusätzlich Smart-TV und Spielekonsolen eingerechnet, kommen Teenager in Deutschland auf rund 70 Stunden Online-Zeit pro Woche. Das geht aus der repräsentativen Jugend-Digitalstudie der Postbank hervor.

Mädchen verbringen insgesamt mehr Zeit im Internet als Jungen – besonders intensiv mit dem Smartphone. Männliche Jugendliche verwenden im Vergleich häufiger den Desktop-PC. Weibliche Jugendliche surfen 67,2 Stunden pro Woche im Netz. Damit bringen sie es auf mehr Online-Zeit als männliche Gleichaltrige, die 60,3 Stunden pro Woche im Internet sind. Werden auch Smart-TV und Spielekonsolen berücksichtigt, erhöht sich diese Zeit auf 73,5 bzw. 66,5 Online-Stunden in sieben Tagen.

Mädchen surfen intensiv mit dem Smartphone – Jungen über den Desktop-PC

94 Prozent der Mädchen konzentrieren sich in ihrer Online-Zeit auf ihr Smartphone, bei den Jungen sind es 85 Prozent. 58 Prozent der weiblichen, aber nur 46 Prozent der männlichen Jugendlichen surfen mit ihren Tablets. Laptops sind bei Mädchen beliebter als bei Jungen. Dabei ist auch die Nutzungsintensität dieser Geräte bei weiblichen Teenagern höher: Sie verwenden ihr Smartphone 43,4 Stunden pro Woche, Jungen dagegen 30,9 Stunden. Mit ihrem Tablet surfen sie 13,9 Stunden, die männlichen Gleichaltrigen 9,4 Stunden. Jungen verwenden mit 48 Prozent deutlich häufiger Desktop-PCs als Mädchen (20 Prozent). Auch Spielekonsolen (29 Prozent) und sogenannteWearables (13 Prozent) werden etwas mehr von männlichen Teenagern für den Internetzugang verwendet. Auch hier spiegelt die Intensität die Vorlieben wider: Jungen surfen 8,9 Stunden mit dem PC innerhalb von sieben Tagen, Mädchen nur 1,6 Stunden.

Nutzungsdauer bei allen Geräten sinkt – außer beim Tablet

Nicht nur bei den weiblichen Teenagern, auch über die Geschlechter hinweg ist das Smartphone das beliebteste Gerät für die Internetnutzung. Insgesamt surfen die 16- bis 18-Jährigen damit 36,9 Stunden pro Woche. Erst danach folgen weit abgeschlagen Tablet, Laptop und Desktop-PC. Die durchschnittliche Nutzungsdauer pro Woche von Smartphones ist seit dem 2021 gemessenen Höchstwert von 43,7 Stunden pro Woche stetig weiter zurück gegangen. 2022 fiel die Nutzung um fast fünf Stunden auf 39 Stunden pro Woche, in diesem Jahr nahm das Surfen mit dem Handy erneut um mehr als zwei Stunden ab. Allerdings liegt die Nutzungsdauer noch höher als vor Corona: 2019 waren es 35,8 Stunden.

„Das Smartphone war während der Coronakrise für viele Teenager*innen ein unverzichtbares Kommunikationsmittel. Jetzt wird es zum Teil wieder durch physische Treffen ersetzt“, sagt Thomas Brosch, Leiter Digitalvertrieb bei der Postbank. „Doch auch nach Corona wollen die Jugendlichen nicht auf die vielen Möglichkeiten verzichten, die das Smartphone ihnen bietet: Mit dem kleinen und leichten Multitool können sie von überall auf Social Media, Shopping-Apps oder ihr Banking zugreifen. Das wollen die Jugendlichen nicht mehr missen.“

Das Tablet wurde als einziges Gerät etwa gleich stark für den Internetzugang genutzt wie im Jahr davor – derzeit verwenden die Jugendlichen 11,6 Stunden pro Woche ein Tablet. Im Vorjahr waren es 11,5 Stunden. Über ein Laptop surfen Teenager*innen 5,6 Stunden pro Woche, ein Rückgang um 0,6 Stunden zum Vorjahr.

Hintergrundinformationen zur Postbank Jugend-Digitalstudie 2023
Für die Postbank Jugend-Digitalstudie 2023 wurden 1.054 Jugendliche in Deutschland zwischen 16 und 18 Jahren repräsentativ befragt.

Aufmacherbild/Quelle/Lizens

Foto von Pixabay

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13. Auflage B2B Social Media Studie geht an den Start https://trendreport.de/13-auflage-b2b-social-media-studie-geht-an-den-start/ Tue, 30 May 2023 14:01:48 +0000 https://trendreport.de/?p=41311  

 Machen Sie mit?

 

Bereits Ende April 2023 startete die 13 Runde der einzigen Langzeitstudie zur Untersuchung der Social-Media-Kommunikation von B2B-Unternehmen. Die Ergebnisse dürften 2023 besonders interessant werden. Die Auswirkungen eines in vielen Unternehmen veränderten Führungsverhalten in der Nutzung von Social Media dürfte in diesem Jahr noch deutlicher zum Ausdruck kommen. Damit unterstreicht die Studie erneut, dass ihre Resultate und Vergleichsmöglichkeiten der Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche und Größenordnungen wertvolle Orientierung und Entscheidungshilfen für ihre Budget- und Strategieplanung.

 

Die Studie untersucht auch in ihrer aktuellen Auflage die Veränderungen, die sich im Nutzerverhalten der Social-Media-Kanäle in der B2B-Sektor ergeben haben. Gerade das Alleinstellungsmerkmal eines Datenvergleichs über den Zeitraum von 13 Jahren hinweg, bietet Kommunikationsentscheidern von B2B-Unternehmen im DACH-Raum die einmalige Möglichkeit, ihr eigenes Social-Media-Nutzungsverhalten konkret, kontinuierlich und auf sicherem Fundament zu analysieren, sich mit dem richtigen Kommunikationsmix von Wettbewerbern abzugrenzen und Trends sowie Entwicklungen auf Grundlage valider Datenauswertung richtig einzuordnen und umzusetzen.

Die Schlussfolgerungen ermöglichen es Kommunikationsentscheidern, sich in den sozialen Online-Netzwerken durch passgenaue und glaubwürdige Auftritte von Mitbewerbern zu unterscheiden.

Insbesondere wird die Weiterentwicklung der im vergangenen Jahr deutlich gewordenen Trends,  dass Corporate Influencer weiter auf dem Vormarsch sind und kooperativ sowie laissez faire geführte Unternehmen ihre Mitarbeiter dahingehend fördern.

Folgende Schlüsselfragen stehen für die Langzeitstudie des „Erster Arbeitskreis Social Media in der B2B-Kommunikation“ daher im Fokus:

 

  • Wie hat sich die Social Media Nutzung im vergangenen Jahr weiterentwickelt?
  • Welche Trends und Entwicklungen zeichnen sich nun ab oder etablieren sich?
  • Welche Erwartungen stellt die B2B-Community an ihre Social Media Präsenz?

 

Rückblickend auf die Ergebnisse des letzten Jahres erläutert Jacqueline Althaller, Herausgeberin der Studie und Kommunikationsexpertin: „Wir sehen deutlich, dass das Pendel umschwingt. Mitarbeiter von B2B-Unternehmen erhalten mehr Freiheiten und stehen damit aber auch in größerer Verantwortung. Es wird nun spannend zu sehen, wie sich das in diesem Jahr in den neuen Studienergebnissen widerspiegelt. Mit Hilfe von erfahrenen und medienaffinen Studienpartnern wollen wir unsere Teilnehmerzahlen in diesem Jahr noch einmal deutlich steigern und freuen uns über jeden, der sich aktiv beteiligt!“

 

Die Kooperation mit der »OBSERVER« GmbH hebt das Potenzial noch einmal deutlich für Österreich an. Wie auch im letzten Jahr wird die Studie in der Schweiz durch die KünzlerBachmann Directmarketing AG unterstützt.

Die Datenerhebung für den gesamten DACH-Raum läuft bis zum 1. August. „Mit der Teilnahme an der Online-Umfrage über diesen Link sichern Sie sich den kostenlosen Erhalt der Ergebnisse im Herbst“, ergänzt Althaller abschließend.

 

Über den Ersten Arbeitskreis für Social Media in der B2B-Kommunikation:

Im Sommer 2010 wurde der „Erste Arbeitskreis Social Media in der B2B-Kommunikation“ von Jacqueline Althaller, Gründerin der gleichnamigen Agentur ALTHALLER communication ins Leben gerufen, um konkrete Fragestellungen von Seiten B2B zu beantworten und dieses Wissen auch weiterzuvermitteln. Umfragen führt der Arbeitskreis jährlich durch, um Trends und Entwicklungen in der Social Media Kommunikation feststellen zu können. Zu den Mitgliedern gehören Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Größenordnungen – von IT bis Healthcare. Begleitet wird der Arbeitskreis von Vertretern aus Wissenschaft und Forschung. Der Arbeitskreis verfolgt keine wirtschaftlichen Interessen.

 

Pressekontakt

Jacqueline Althaller

ALTHALLER communication GmbH

Elisabethstraße 13

80796 München

Tel: +49 89 38 66 52 61

ja@althallercommunication.de

 

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Samsung TV-Studie https://trendreport.de/samsung-tv-studie/ Thu, 27 Apr 2023 10:04:08 +0000 https://trendreport.de/?p=41098 .flex_column.av-ucpq96-a4acb034876214f96d5e05e326cf882f{ border-radius:0px 0px 0px 0px; padding:0px 0px 0px 0px; }

Smart TV-Studie von Samsung Ads und GroupM belegt hohe Werbeakzeptanz durch Personalisierung


Repräsentative Studie „How to reach Smart TV Users“ von GroupM und Samsung Ads zeigt:
• Kostenfreie Streaming-Angebote (u.a. FAST) verzeichnen in der Nutzung das stärkste Wachstum.
• In kostenfreien Streaming-Umfeldern wird Werbung am positivsten wahrgenommen.
• Das Alter der Smart TV-Nutzer:innen zeigt sich als wichtiger Indikator für die Werbewahrnehmung und -akzeptanz.

Düsseldorf, 27. April 2023 – Die zunehmende Verbreitung von internetfähigen Smart TVs besitzt erheblichen Einfluss auf die Bewegtbildnutzung. In der täglichen Nutzungsdauer haben Streaming-Angebote (96 Minuten pro Tag) das klassische Fernsehen (71 Minuten pro Tag) bereits überholt. Je jünger die Zuschauer:innen sind, desto höher ist der Streaming-Anteil und umso geringer ist der Anteil klassischer TV-Nutzung. Insgesamt geht der Trend dabei eindeutig in Richtung kostenfreier Streaming-Plattformen (FAST / AVOD): 40 Prozent haben die Nutzung kostenfreier Streaming-Angebote bereits erhöht, knapp jeder Fünfte (18 Prozent) plant kostenpflichtiges Streaming weiter zu reduzieren. Für die werbliche Ansprache ergeben sich aus dieser Entwicklung völlig neue Potenziale, aber auch besondere Anforderungen an deren Gestaltung und Positionierung. Wie Werbung auf dem Smart TV aussehen muss, damit sie von den Zuschauer:innen akzeptiert wird, zeigt die repräsentative Studie „How to reach Smart TV Users“ von GroupM und Samsung Ads. Im Rahmen dieser Studie wurden 3.156 Smart TV-Nutzer:innen in Deutschland befragt.

Optimiertes Werbeerlebnis in Streaming-Umfeldern
Während nicht alle Streaming-Umfelder für Werbetreibende zugänglich sind, entsteht eine wachsende adressierbare Zielgruppe in der CTV-Umgebung – insbesondere im kostenlosen, werbefinanzierten Streaming (FAST – free ad supported streaming). Werbung in Streaming-Umfeldern wird im Schnitt deutlich positiver wahrgenommen als im klassischen Fernsehen. Zuschauer:innen bewerten die Werbung in kostenfreien Streaming-Angeboten hinsichtlich qualitativer Kriterien wie Relevanz (+19,6 Prozentpunkte/pp ggü. linearem Fernsehen), Interesse (+18,1pp) oder Vertrauenswürdigkeit (+16,3pp) am besten. Dabei nimmt nicht zuletzt auch die Einschätzung der Werbemenge Einfluss auf die qualitative Bewertung: Besonders in kostenlosen Umfeldern werden mehrheitlich bis zu zwei Spots pro Werbeblock akzeptiert (72 Prozent). Längere Werbeeinblendungen mit sechs und mehr Spots sind in allen Smart TV-Formaten wenig willkommen. Insbesondere für die Kommunikationsziele Awareness und Sentiment, die im Lean-Back-Modus am besten zu erreichen sind, spielt Smart TV-Werbung auf dem großen Screen ihre Stärken aus. Denn: Lean-Back-Entertainment- und Long-Form-Formate werden von den Smart TV-Nutzer:innen bevorzugt auf dem großen Bildschirm angeschaut. Vor allem für Spielfilme (73 Prozent), Serien (63 Prozent) und Dokumentationen (68 Prozent) sowie Live Sport (67 Prozent) ist der große Smart TV erste Wahl. Kürzere Informationsbeiträge wie Nachrichten werden häufig auch auf kleineren Screens konsumiert.

Maßgeschneiderte Smart TV-Werbung wird besonders stark wahrgenommen
Die besten Voraussetzungen für eine starke Werbewahrnehmung auf dem Smart TV schaffen Marken laut Studie mit interessanter und persönlich relevanter Werbung. Zu den von den Konsument:innen angegebenen Hauptgründen, Werbung besonders intensiv zu verfolgen, zählen, dass das beworbene Produkt von persönlichem Interesse ist (55 Prozent), dass die Werbung interessante Angebote beinhaltet (41 Prozent) oder auf die jeweilige Region oder den Wohnort zugeschnitten ist (39 Prozent). Wird Smart TV-Werbung hingegen als uninteressant (31 Prozent) oder störend (19 Prozent) empfunden, wird sie von den Zuschauer:innen weitestgehend ignoriert. Auch die Einbindung von QR-Codes erhöht die Interaktionsbereitschaft. 32 Prozent würden vor allem eingeblendete Rabattcoupons in Form eines QR-Codes scannen. Unter den jüngeren Befragten ist das Interesse an QR-Code-Angeboten am stärksten.

Alter als wertvoller Indikator für die Kampagnenplanung

Eine genauere Untersuchung der verschiedenen Altersprofile zeigt deutliche Unterschiede in den Nutzungsgewohnheiten: Smart TV-Nutzer:innen unter 55 Jahren schauen demnach bereits den überwiegenden Teil ihrer Zeit Streaming-Angebote. Insbesondere die 25- bis 34-Jährigen setzen verstärkt auf Streaming (109 Minuten), lineares TV fällt hier deutlich zurück (48 Minuten). Dabei dominiert in den jüngeren Zielgruppen derzeit die Nutzung kostenpflichtiger Angebote. Knapp ein Viertel der jüngeren Befragten gibt jedoch an, zukünftig beim kostenpflichtigen Streaming sparen zu wollen. Mit zunehmendem Alter steigt die Nutzungsdauer kostenloser Angebote schon heute. Diese Unterschiede in den Altersprofilen können von Werbetreibenden als zentrale Grundlage für ihre strategische Kampagnenplanung und das Zielgruppentargeting herangezogen werden. Das klassische demographische Targeting spielt im Streaming-Umfeld neben dem interessenbasierten Targeting auf Grundlage von ACR-Daten (Automatic Content Recognition) und dem ortsbezogenen Geo-Targeting somit weiterhin eine wichtige Rolle.

„Werbung im CTV-Umfeld bietet Marken zahlreiche Möglichkeiten zur erfolgreichen Zielgruppenansprache, sofern sie einige wichtige Rahmenbedingungen beachten“, so Nicole Ferguson, Managing Director Growth bei GroupM. „Mit unserer aktuellen Studie liefern wir in Kooperation mit Samsung Ads jede Menge wertvolle Erkenntnisse zur Nutzung von Bewegtbildinhalten und der Bewertung von Werbung auf mit dem Internet verbundenen Fernsehgeräten. Dabei zeigt sich vor allem eines: Werbung auf dem CTV trifft auf Nutzer:innen, die großen Wert auf eine maßgeschneiderte Ansprache und möglichst ungestörten Programmgenuss legen. Werbekunden der GroupM und ihrer Agenturen Mindshare, Wavemaker und EssenceMediacom profitieren hier direkt von unseren passenden Lösungen und einer umfassenden Beratung, um ihre CTV-Kampagnen gezielt zum maximalen Erfolg zu führen.“

„Diese Studie hat ein klares Signal gesetzt: Verbraucher reagieren besser auf Werbung, bei der sie einen Gegenwert erkennen, insbesondere in kostenlosen Streaming-Umgebungen, und sie schenken Werbung, die für sie relevant ist, mehr Aufmerksamkeit“, ergänzt Christian Russ, Head of Sales, DACH bei Samsung Ads. „Der nächste Evolutionsschritt in der CTV-Werbung besteht darin, die verfügbaren Daten besser zu nutzen und die Relevanz der Werbung zu verbessern. Die ACR-Technologie (Automatic Content Recognition) bietet einen umfangreichen Einblick in die Interessen und Bedürfnisse der Smart-TV-Nutzer auf der Grundlage ihres Sehverhaltens. Wir müssen diese Gelegenheit nutzen, um die Erkenntnisse aus der digitalen Werbung anzuwenden und gleichzeitig die Fallstricke zu vermeiden: Interessenbasierte Werbung, ohne den Stalking-Faktor und endlose Wiederholungen.“

Über die Studie
Die repräsentative Smart TV-Studie wurde im Januar 2023 durch die Expertinnen und Experten der zentralen GroupM-Forschungsunit in Kooperation mit Samsung Ads durchgeführt. Im Rahmen dieser Studie wurden in einer quantitativen Online-Erhebung deutschlandweit 3.156 Konsument:innen im Alter von 18-69 Jahren befragt, die in den letzten vier Wochen auf einem im Haushalt vorhandenen, ohne Peripheriegeräte mit dem Internet verbundenen TV-Gerät Streaming-, Video on Demand- oder Mediatheken-Angebote genutzt haben.

Nicolas J Leclercq by Unsplash

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Automatisierungspotenziale in der Social-Media-Kommunikation https://trendreport.de/kommunikation-2-0/ Wed, 19 Apr 2023 06:53:35 +0000 https://trendreport.de/?p=40909 .avia-image-container.av-lgnb8yoh-ad1b23efd60a4038d8a860fcc002b3db img.avia_image{ box-shadow:none; } .avia-image-container.av-lgnb8yoh-ad1b23efd60a4038d8a860fcc002b3db .av-image-caption-overlay-center{ color:#ffffff; }

Automatisierungspotenziale in der Social-Media-Kommunikation lassen sich in vier Bereiche unterteilen: die Content-Erstellung, Planung, Veröffentlichung und Monitoring.

Die Content-Erstellung

Eine der größten Herausforderungen in der Social-Media-Kommunikation ist die Erstellung von ansprechendem Content. Für die Inspiration, Texterstellung und Textoptimierung bieten KI-gestützte Software-Tools wie ChatGPT eine gute Unterstützung. Sie erzeugen automatisch Texte oder optimieren bestehende Texte und Themenideen, die mit verschiedenen Variablen auch an die Tonalität und den Sprachgebrauch eines Unternehmens oder einer Marke angepasst werden können. Auch die Erstellung von Grafiken kann durch Tools wie Canva vereinfacht und mithilfe von KI mit passenden Designs für Social-Media-Beiträge angepasst werden.

Ein Social-Media-Kalender kann helfen, um wichtige Termine und Events im Blick zu halten und für die Themenfindung zu nutzen. Themen- und Aktionstage und wichtige Events bieten rund um das Jahr viele Themenaufhänger, um sich an mediale Ereignisse dranzuhängen.

Die Content-Planung

Ein zentrales Automatisierungspotenzial in der Social-Media-Kommunikation liegt in der Planung von Social-Media-Beiträgen. Social-Media-Automatisierungstools ermöglichen es, die Beiträge zu planen und zeitgesteuert zu veröffentlichen. Einige Tools können den Zeitpunkt der Veröffentlichung so planen, dass die Beiträge optimierte Interaktionsraten erreichen. Der Social-Media-Manager braucht dann optional nur einmal die gewünschten Veröffentlichungszeiten anzupassen. Den Rest übernimmt die Software. So können Beiträge automatisch zu den besten Zeiten für jedes einzelne Social-Media-Netzwerk veröffentlicht und Social-Media-Kanäle auch außerhalb der Arbeitszeiten des Social-Media-Teams mit Content bespielt werden.

Die Content-Veröffentlichung

Ein großes Automatisierungspotential bietet die Social-Media-Automatisierung vor allem beim Ausbau der Social-Media-Präsenz. Bei der Vielzahl der verschiedenen Netzwerke, müssen Unternehmen auf immer mehr Social-Media-Kanälen präsent sein. Aber das Teilen der Inhalte auf vielen verschiedenen Social-Media-Kanälen ist der größte Zeitfresser unter den Social-Media-Aufgaben. Das sogenannte Seeding der Social-Media-Beiträge ist aber sinnvoll, um eine höhere Reichweite zu erzielen. Das erfordert jedoch eine jeweilige Anpassung der Beiträge und der Beitragsfrequenz pro Kanal und Community.

Und jedes Netzwerk hat andere Format-Vorgaben und Empfehlungen für die bestmögliche Präsentation der Inhalte, insbesondere für Bilder und Videos. Auch hierbei kann Automatisierung helfen. Mit Hilfe von Auswahl-Optionen für Post-Formate und vorgefertigten Beitragsvorlagen lassen sich Social-Media-Beiträge automatisch an die optimalen Formate der verschiedenen Netzwerke anpassen.

Doch bei der Veröffentlichung schlummert noch ein weiterer Zeit- und Performancefresser. Es reicht in der Regel nicht, Beiträge nur einmal zu teilen. Die Lebenszeit eines Social-Media-Posts ist in den verschiedenen Netzwerken unterschiedlich hoch und jeder Post wird nur immer von einem Bruchteil der Follower wahrgenommen. So lohnt es sich vor allem, Evergreen-Beiträge in regelmäßigen Abständen wiederholt zu teilen. Ein automatisiertes Re-Posting von Beiträgen spart Zeit und sorgt dafür, dass die Social-Media-Kanäle regelmäßig mit den richtigen Inhalten bespielt werden.

Das Content-Monitoring

Die sozialen Medien haben sich als unverzichtbares Instrument für die Unternehmenskommunikation etabliert, um die Markenbekanntheit zu erhöhen, die Kundenbindung zu stärken und neue Kundenpotentiale zu erschließen. Doch eine erfolgreiche Social-Media-Kommunikation erfordert eine Strategie und die Social-Media-Strategien sollten kontinuierlich überprüft und optimiert werden.

Der Erfolg der Social-Media-Kommunikation zeigt sich in der Interaktion der Community mit den Beiträgen. Die Überprüfung der Interaktion erfolgt auf Basis von sogenannten KPIs (Key Performance Indicators), also den Social Signals wie Klicks, Likes, die Anzahl der geteilten Beiträge und vor allem der Kommentare. Die soziale Interaktion gibt Auskunft darüber, wie gut die Beiträge bei der Zielgruppe ankommen.

Die Überprüfung und Überwachung dieser Erfolgsfaktoren lassen sich ebenfalls automatisieren. Social-Media-Tools ermitteln anhand der KPIs die Performance der Social-Media-Posts auf den einzelnen Netzwerken und geben so Auskunft darüber, welche Beiträge gut laufen und welche weniger interessant sind. So haben Unternehmen die Möglichkeit, die Inhalte, Medienformate und die Beitragsfrequenz kontinuierlich zu optimieren.

Vor- und Nachteile der Social-Media-Automatisierung

Die Vorteile der Social-Media-Automatisierung liegen vor allem in der Optimierung von Arbeitsabläufen und der Steigerung der Effizienz. Allerdings gibt es auch Nachteile. Je automatisierter die Kommunikationsprozesse eingesetzt werden, desto größer ist die Gefahr, die persönliche Note und damit auch den Kontakt zu den Communities zu verlieren. Wenn die automatisierten Inhalte als unauthentisch oder unpassend empfunden werden, verlieren die Follower das Interesse. Daher ist es wichtig, die richtige Balance zwischen Automatisierung und persönlicher Interaktion zu finden.

Die Automatisierungstools sollten vor allem dafür eingesetzt werden, die Arbeitsabläufe zu unterstützen und Routineaufgaben zu entlasten, nicht, um die komplette Social-Media-Kommunikation auf Auto-Pilot zu setzen. Social-Media-Automatisierung sollte vor allem durch die effiziente Unterstützung der Arbeitsprozesse, mehr Zeit für die persönliche Kommunikation mit den Followern schaffen. Und es ist und bleibt wichtig, dass menschliche Interaktion und Kommunikation weiterhin im Vordergrund stehen.

Fazit:

Es gibt viele Automatisierungspotenziale in der Social-Media-Kommunikation. Die Vorteile liegen auf der Hand: Automatisierung spart Zeit und Ressourcen und sorgt dafür, die Social-Media-Präsenz systematisch auszubauen und gleichzeitig effektiver zu gestalten. Dabei ist es wichtig, darauf zu achten, dass automatisierte Prozesse nicht zu anonym und unpersönlich werden. Am besten sind Tools, die es ermöglichen, so viele Routinetätigkeiten wie möglich zu automatisieren und dabei gleichzeitig die Social-Media-Posts für jede Community individuell zu gestalten.



Über die Autorin

Melanie Tamblé
Geschäftsführerin der Adenion GmbH


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5 Tipps für selbstständige Frauen https://trendreport.de/5-tipps-fuer-selbststaendige-frauen/ Mon, 17 Apr 2023 13:20:25 +0000 https://www.trendreport.de/?p=37782 Sébastien Briclot ist Inhaber und Geschäftsführer von Sales by Women. Er verrät, wie insbesondere Frauen über die sozialen Medien Kunden gewinnen können. Einige der Tipps eignen sich aber natürlich auch für alle Unternehmerinnen und Unternehmer.

Deutsche Unternehmerinnen sind in aller Regel äußerst erfolgreich. Trotzdem finden sich in der Geschäftswelt noch immer deutlich weniger selbstständige Frauen als Männer. Einer der Gründe hierfür ist, dass sie beim Start ihres Business aus verschiedenen Gründen zögern. So ist ihnen beispielsweise oft nicht klar, wie sie erste Kunden für ihr Angebot begeistern können. „Zunächst müssen Unternehmerinnen ihre Zielgruppe definieren – nur auf diese Weise können sie die richtigen Menschen zu zahlenden Kunden machen“, erklärt Sébastien Briclot. Die 5 wichtigsten Tipps für effektive Kundengewinnung über Social Media verrät der Businessberater für selbstständige Frauen in diesem Gastbeitrag.

Sébastien Briclot gibt selbstständigen Frauen Tipps für das Wachstum durch Social Media.

Potenzielle Kunden zu Handlung auffordern

Beiträge auf Social Media sollen nicht nur Aufmerksamkeit erregen, sondern die Seitenbesucher auch zu Kunden machen. Da diese jedoch nur selten proaktiv handeln, sind hierfür Call-to-Actions nötig. Selbstständige Frauen sollten sie daher stets zum Kommentieren oder Teilen ihrer Meinung auffordern. Auf diese Weise fördern sie das Interesse unentschlossener Menschen nachhaltig.

Von Videos profitieren

Um potenzielle Kunden in Käufer verwandeln zu können, müssen sich selbstständige Frauen stets als Mensch hinter dem Angebot präsentieren und sich zu diesem Zweck in Videos zeigen. Storys und Reels auf Social Media sind hierbei besonders wirkungsvoll – sie sorgen außerdem dafür, dass Interessenten länger auf der Plattform verweilen.

Neugier der Zielgruppe anregen

Einer der wesentlichsten Erfolgsfaktoren auf Social Media ist es, aus der Masse herauszustechen. Dies gelingt unter anderem durch kontroverse Inhalte und Überschriften. Für Unternehmerinnen bietet es sich daher an, in ihren Beiträgen den Status Quo zu hinterfragen, statt Content zu posten, den bereits unzählige Anbieter geteilt haben.

Mehrmalige Nutzung von Inhalten

Mithilfe sogenannter Karussell-Posts erhöhen selbstständige Frauen die Verweildauer von Interessenten auf ihrem Social-Media-Kanal. Um ausreichend Inhalte für alle Plattformen bereitstellen zu können, sollten sie zudem vorhandene Beiträge recyceln, indem sie sie leicht abändern und erneut nutzen.

Organisches Marketing durch Werbung ergänzen

Setzen selbstständige Frauen vornehmlich auf organisches Marketing über die sozialen Medien, sind sie in ihrer Reichweite grundsätzlich beschränkt. Um Abhilfe zu schaffen, sollten sie ihre Vermarktung regelmäßig um bezahlte Werbemaßnahmen ergänzen. So können sie den Einfluss beliebter Beiträge steigern und mehr Menschen erreichen.

Über den Autor:

Sébastien Briclot ist Inhaber und Geschäftsführer von Sales by Women. Das Unternehmen hat es sich auf die Fahne geschrieben, Beraterinnen, Coaches und Dienstleisterinnen dabei zu unterstützen, sich optimal im Markt zu positionieren, sichtbar zu werden und ihre Kundengewinnung zu digitalisieren. Sébastien konnte einige Jahre Berufserfahrung im Vertrieb gewinnen und hat schnell verstanden, auf was es im Verkauf und Marketing ankommt und hat bereits selbst Unternehmen, Strukturen und Newcomer geschult. Er liebt es Strategien und Prozesse aufzubauen und sich jeder individuellen Situation einer Klientin anzupassen. Weitere Informationen unter: https://www.sales-by-women.de/

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Dos und Don’ts der Social Media Automatisierung https://trendreport.de/social-media-automatisierung/ https://trendreport.de/social-media-automatisierung/#comments Mon, 24 Oct 2022 06:00:00 +0000 https://www.trendreport.de/?p=39935 Sozialen Netzwerke sind beliebter als je zuvor, doch die Social-Media-Welt ist im stetigen Wandel. Immer wieder neue Netzwerke stellen neue Herausforderungen an die Unternehmenskommunikation, auf vielen Kanälen parallel zu kommunizieren. Social Media Automatisierung kann helfen, den Aufwand zu minimieren. Doch es gibt Regeln, die man dabei unbedingt beachten sollte.

Die Social Media Welt ist weiter im Aufwärtstrend

Mehr als 4,2 Milliarden Menschen weltweit nutzen Social-Media-Plattformen! Das ist mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Die Social Media User nutzen im Durchschnitt 7,5 verschiedene Social Media Plattformen und verweilen darin 2 Stunden und 27 Minuten pro Tag und somit 894 Stunden im Jahr.



Für Unternehmen eröffnen neue Netzwerke auch immer wieder viele neue Möglichkeiten, ihre Zielgruppen über verschiedene Plattformen zu erreichen. Die Herausforderung besteht jedoch darin, dass das Social-Media-Marketing über mehrere Netzwerke hinweg sehr viel Zeit und Ressourcen in Anspruch nimmt.

Automatisierungstools können den Aufwand für Routinearbeiten in den sozialen Medien minimieren. Das Ziel einer Automatisierungsstrategie ist es, den manuellen Aufwand und die Zeit, die täglich für die verschiedenen Social Media Aufgaben aufgewendet werden muss, zu minimieren, um mehr Zeit für die Erstellung von qualitativen Inhalten und den aktiven Austausch mit der Community zu haben.

Die 3 wichtigsten Routineaufgaben für die Social Media Automatisierung

  1. Beiträge planen und veröffentlichen

    Eine große Herausforderung ist, die Social Media Profile auf den verschiedenen Plattformen konstant mit immer wieder mit neuen, aktuellen und interessanten Inhalten zu füllen, um Follower zu binden und neue Follower zu finden.

    Ein Social Media Tool, mit dem sich Beiträge im Voraus planen und automatisiert veröffentlichen lassen, minimiert den Aufwand für die tägliche manuelle Veröffentlichung, das jeweilige Einloggen auf den Portalen und das manuelle Copy & Paste der Beiträge von Portal zu Portal. 

    Mit einem Automatisierungstool ist es möglich, zum Beispiel einmal wöchentlich einen Zeitblock für die Erstellung der aktuellen Beiträge einzuplanen und die Beiträge dann einzustellen und automatisiert vorzuplanen. Auch lässt sich die Veröffentlichung von Evergreen-Content über einen längeren Zeitraum wiederholt planen oder auch anderer älterer Beiträge automatisiert reaktivieren.

  2. Kuratieren von Inhalten für die Veröffentlichung

    Das Teilen von Inhalten aus verschiedenen Quellen sorgt für mehr Abwechslung und Vielfalt der Nachrichten auf den Social Media Streams und macht die eigenen Kanäle zu einer interessanten Ressource. Auch ist es sinnvoll, Inhalte in verschiedenen Medienformaten zu teilen.

    Das Kuratieren von Inhalten aus anderen Quellen (Content Curation) eine wichtige, zugleich aber auch zeitaufwändige Aufgabe. Social Media Tools, mit denen sich Inhalte aus verschiedenen Quellen und in verschiedenen Medienformaten erstellen oder importieren und teilen lassen, unterstützen diese Aufgabe und sparen viel Zeit.

    Um Zeit zum Kuratieren zu sparen, können beispielsweise interessante Quellen als RSS-Feed importiert werden und Beiträge daraus nach bestimmten Filterkriterien selektiert und automatisiert geteilt werden.

    Auch das automatisierte Planen und Teilen von Beiträgen in verschiedenen Medien- und Post-Formaten, als Texte, Links, Bilder oder Videos an einem Ort und über einen Social Media Kalender erleichtert die Übersicht und hilft dabei, einen regelmäßigen und kontinuierlichen News-Stream an aktuellen Beiträgen auf den Social Media Kanälen sicherzustellen. 

  3. Social Media Metriken

    Die regelmäßige Überprüfung der Performance ist eine wichtige Maßnahme, um den Erfolg oder Misserfolg von Beiträgen oder Beitragsarten zu prüfen und die Social Media Strategie regelmäßig anzupassen.

    Alle Social Media Netzwerke stellen entsprechende Performance-Daten bereit. Es ist jedoch zeitaufwändig, von einem Konto zum anderen zu gehen, um diese Daten zu sammeln.

    Mit einem Automatisierungstool, welches Social Media Metriken für die geteilten Beiträge zur Verfügung stellt, lässt sich viel Zeit zum Sammeln und Analysieren aussagekräftiger Daten sparen. So lassen sich wichtige Kennzahlen wie Interaktionsraten und Reichweite direkt verfolgen.

3 wichtige Regeln für die Social Media Automatisierung

Wie alle Automatisierungstechnologien, hat auch die Social Media Automatisierung nicht nur Vorteile, sondern birgt auch Gefahren. Zu viel und eine zu wenig angepasste Automatisierung kann dazu führen, dass der persönliche Kontakt zu den Followern verlorengeht und die Social-Media-Kanäle in leblose Content-Friedhöfe verwandelt werden, die der Community wenig Anlass für Resonanz und Dialog bieten.

Jedes Netzwerk ist sehr speziell und jede Zielgruppe nutzt die verschiedenen Netzwerke zu unterschiedlichen Zwecken und Zeiten. Auch haben die Communities unterschiedliche Erwartungen an die Ansprache und das Format sowie die Frequenz der Beiträge.

Durch fehlende Anpassungen geht die individuelle Note der Beiträge verloren. Zum Beispiel erzielen Beiträge ohne persönliche Kommentare weniger Resonanz und damit weniger Sichtbarkeit im Ranking der Social Media Algorithmen.

Für eine effektive Social Media Strategie ist es daher wichtig, einige Regeln für die Automatisierung zu beachten.

Regel Nr. 1: Teilen Sie nicht alle Inhalte auf allen Kanälen in gleicher Form.

Die Nutzung eines Social Media Automatisierungstools verleitet schnell dazu, jeden Beitrag parallel in gleicher Form an alle Netzwerke zu senden, weil es so einfach ist. Doch nicht jeder Beitrag ist für jede Community relevant. Und die Communities reagieren ganz unterschiedlich auf die verschiedenen Medien-Formate und Kommentare. So gilt in den Business-Netzwerken ein förmlicherer Umgangston als bei Instagram oder TikTok.

Jedes Netzwerk bietet unterschiedliche Optionen zur Präsentation eines Beitrags, angefangen von der möglichen Anzahl der Zeichen für den Beitrag oder Kommentar bis hin zur optimalen Größe von Bildern, der Aktivierung von Hashtags oder Handles oder der Einbindung von Emojis. Auch kann die Wahl von Bild-Post- oder Link-Post-Formaten einen großen Unterschied für die Reichweite und Sichtbarkeit der Posts ausmachen.

Das bedeutet nicht, dass jeder Beitrag für jedes Netzwerk komplett eigenständig konzipiert werden muss. Manchmal reichen kleine Änderungen, um einen großen Effekt auszulösen. Schon ein persönlicher Kommentar in der richtigen Tonalität der jeweiligen Community, ein anderes Bild oder Bildformat, eine andere Zeit für die Veröffentlichung, die Anzahl und Art der Hashtags kann die Performance eines Beitrags in den verschiedenen Netzwerken enorm beeinflussen.

Tipp: >> Download Beste Bildgrößen und Formate für jedes Netzwerk

Am einfachsten und schnellsten funktioniert das mit Social Media Tools, die bestimmte Standard-Anpassungen, Formate und Zeitplanung für die verschiedenen Netzwerke über entsprechende Templates bereits automatisiert bereitstellen. Hilfreich ist auch, wenn zusätzlich individuelle Anpassungen für alle Netzwerke in einem einzigen Arbeitsschritt möglich sind. So lassen sich die Möglichkeiten der verschiedenen Netzwerke und Communities bestmöglich ausschöpfen und trotzdem viel Zeit sparen.

Regel Nr. 2: Planen Sie zur richtigen Zeit und in der richtigen Frequenz

Wann auch immer ein Beitrag auf den Social Feeds erscheint, wird er immer nur von einer kleinen Anzahl von Followers wahrgenommen. Nicht immer sind alle User zum Zeitpunkt der Veröffentlichung im jeweiligen Netzwerk aktiv. So ist zum Beispiel auf Twitter, LinkedIn und XING vor den Bürozeiten und nach Büroschluss am Nachmittag die höchste Interaktionsrate, während bei Facebook, Instagram und Pinterest die meisten Nutzer mittags, abends und am Wochenende aktiv sind. Eine individuelle Zeiteinstellung für jedes Netzwerk ermöglicht eine Veröffentlichung zur jeweils besten Zeit.

Tipp: >> Download Beste Zeiten

Auch kann die Frequenz der Beiträge die Sichtbarkeit von Netzwerk zu Netzwerk unterschiedlich beeinflussen. Hat ein Beitrag auf Twitter nur eine durchschnittliche Lebenszeit von 18 Minuten, ist er bei Facebook 4 Stunden und bei Pinterest sogar nach 4 Monaten noch gut sichtbar und auffindbar.

Es macht also durchaus Sinn, Beiträge auch wiederholt in den verschiedenen Netzwerken zu veröffentlichen. Aber Vorsicht: Zu häufige Posts oder zu häufige Wiederholung immer gleicher Beiträge können Follower nerven und vertreiben. Die optimale Frequenz für Posts sollte an die jeweilige Lebenszeit der Beiträge pro Netzwerk angepasst sein. 

Auch wenn es verlockend sein mag, den Inhalt für mehrere Monate hinaus zu planen und Beiträge automatisiert zu wiederholen, sollten Sie nicht zu weit im Voraus planen oder die Planung ganz aus den Augen verlieren. Die Dinge um uns herum ändern sich schnell, so dass der Inhalte innerhalb weniger Monate veraltet oder deplatziert sein können. So kommen Weihnachtsgrüße im Hochsommer nicht so gut an und auch keine Spaßbeiträge, wenn gerade eine Katastrophenmeldung durch die Medien geht. Ein Social Media Kalender hilft, die Planung jederzeit im Blick zu halten, um ggf. schnell auf aktuelle Ereignisse reagieren zu können.

Ein Automatisierungstool, in dem alle geplanten Posts in einem Kalender übersichtlich aufgeführt sind und schnell geändert, ergänzt oder gelöscht werden können, unterstützt die Langfrist-Planung.

Regel Nummer 3: Der ideale Content Mix

Ein Social Media Kalender mit Werbebotschaften bietet wenig Anreize für Follower. Social Media User erwarten vor allem Transparenz, Glaubwürdigkeit und Abwechslung. Das lässt sich am besten mit einem Content Mix aus eigenen, persönlichen und Inhalten aus anderen Quellen realisieren.

Ziel und Aufgabe einer Social Media Strategie sollte daher sein, den Kanal zu einer lebhaften und nützlichen Ressource für die Follower zu gestalten. Teilen Sie daher nicht nur eigene Marketing-Inhalte, sondern auch persönliche Inhalte und nützliche Beiträge aus anderen Quellen.

Automatisierungstools, mit dem sich Inhalte aus verschiedenen Quellen importieren und teilen lassen, können helfen, den perfekten Content Mix zu planen und zu automatisieren.

Key Facts

Nutzen Sie die Vorteile von Automatisierungstools, um Ihre Arbeitsabläufe zu optimieren und Zeit für Routineaufgaben zu sparen, aber achten Sie auf die richtige Balance zwischen Automatisierung und Individualisierung:

  • Teile Sie nur relevante Inhalte und passen Sie Ihre Botschaften an die Besonderheiten der einzelnen Social-Media-Plattformen und Communities an.
  • Planen Sie Ihre Beiträge zu den besten Zeiten pro Netzwerk und Community.
  • Planen Sie nicht zu weit im Voraus, um Ihre Inhalte an die aktuelle Nachrichtenlage anzupassen.
  • Variieren Sie Ihre Inhalte und behalten Sie bei Ihren Aktivitäten in den sozialen Medien die menschliche Note bei.
  • Überprüfen Sie die wichtigen KPIs für Ihre Social Media Strategie und überwachen Sie die Performance.

Unsere Autorin

Melanie Tamblé ist Geschäftsführerin der ADENION GmbH und Expertin für PR, Online-Marketing und Social Media. Die Online-Dienste der ADENION GmbH unterstützen Unternehmen und Agenturen bei der täglichen Kommunikationsarbeit in den digitalen Medien.   PR-Gateway und Blog2Social ermöglichen eine einfache und schnelle Verteilung von Pressemitteilungen, Social Media News, Blogartikeln, Bildern und Dokumenten auf Presseportale, Blogs, Newsdienste und sozialen Netzwerken.   

Weitere Informationen:


www.adenion.de
www.pr-gateway.de

www.blog2social.com

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https://trendreport.de/social-media-automatisierung/feed/ 1
Social Media in der B2B-Kommunikation 2022 https://trendreport.de/social-media-in-der-b2b-kommunikation-2022/ Tue, 12 Jul 2022 07:34:42 +0000 https://www.trendreport.de/?p=38950 Homeoffice, Corona, Great Resignation: So verändert sich die B2B-Social-Media-Kommunikation im aktuellen Kontext

Die einzige Langzeitstudie zur Untersuchung der Social-Media-Kommunikation von B2B-Unternehmen ist angelaufen. Die Ergebnisse werden 2022 besonders interessant: So fließen sicher die Veränderungen des Nutzungsverhaltens durch den Homeoffice-Trend, durch Remote-Arbeitsmodelle oder durch das Phänomen der „Great Resignation“ ein – und es wird sich zeigen, inwieweit diese dauerhafter Natur sind. Die Resultate und Vergleichsmöglichkeiten der Studie geben Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche und Größenordnungen wertvolle Orientierung und Entscheidungshilfen zur künftigen Planung ihrer Social-Media-Strategien und -Budgets.

Im Kern der Studie stehen Veränderungen, die sich im Nutzerverhalten der Social-Media-Kanäle in der B2B-Branche ergeben haben. Gerade das Alleinstellungsmerkmal eines Datenvergleichs über den Zeitraum von zwölf Jahren hinweg bietet B2B-Unternehmen und Kommunikationsentscheidern im DACH-Raum die einmalige Möglichkeit, ihr eigenes Social-Media-Nutzungsverhalten konkret zu analysieren, sich mit dem richtigen Kommunikationsmix von Marktbegleitern abzugrenzen und Trends in der Nutzung digitaler Kommunikationswerkzeuge auf Grundlage valider Datenauswertung richtig einzuordnen und umzusetzen.

In den letzten Jahren konnten B2B-Unternehmen von den Ergebnissen der Studie in hohem Maße profitieren. Die weitreichenden Nutzungsmöglichkeiten und praxisnahen Erkenntnisse bieten für den gesamten deutschsprachigen Raum nicht nur die Möglichkeit, Social-Media-Strategien und -Budgets zielgruppengenau anzupassen. Die Schlussfolgerungen ermöglichen es Kommunikationsentscheidern auch, sich in den sozialen Online-Netzwerken durch passgenaue, glaubwürdige und geradlinige Auftritte von Mitbewerbern zu unterscheiden.

Corona-Pandemie sorgte bereits im letzten Jahr für große Veränderungen – bleibt es dabei?

Seit Pandemie-Beginn hat sich Social Media für viele Unternehmen zu einem effektiven Werkzeug entwickelt, um dem Fachkräftemangel erfolgreich entgegenzuwirken, also Arbeitnehmer langfristig zu binden und sich im Sinne eines strukturierten Employer Brandings als attraktive Arbeitgebermarke zu positionieren. Wie sich dies nun weiterentwickelt, wird ein weiterer Schwerpunkt der diesjährigen Erhebung sein.

Folgende Schlüsselfragen stehen für die Langzeitstudie des „Erster Arbeitskreis Social Media in der B2B-Kommunikation“ daher im Fokus:

  • Wie hat sich die Social Media Nutzung im vergangenen Jahr weiterentwickelt?
  • Welche Trends und Entwicklungen zeichnen sich nun ab oder etablieren sich?
  • Welche Erwartungen stellt die B2B-Community an ihre Social Media Präsenz?
Jacqueline Althaller, Gründerin des Arbeitskreises und Initiatorin der Studie

„Mit der Pandemie sowie den coronabedingten Folgen haben wir zum ersten Mal wirklich tiefgreifende Veränderungen in der Nutzung von Social-Media-Kanälen festgestellt. 2022 wird zeigen, wie langanhaltend diese Veränderungen sind und ob sich Kanäle wie TikTok weiter etablieren konnten“, so Jacqueline Althaller, Gründerin des Arbeitskreises und Initiatorin der Studie.

Rückblickend auf die Ergebnisse des letzten Jahres erläutert die Kommunikationsexpertin: „Ein großer Trend im letzten Jahr war es, die eigenen Mitarbeiter zu Unternehmensbotschaftern aufzubauen; vielen B2B-Unternehmen ist das unserer Erfahrung nach aber noch nicht gelungen – es wird nun spannend zu sehen, wie sich das in den Studienergebnissen widerspiegelt. Mit Hilfe von erfahrenen und medienaffinen Studienpartnern wollen wir, unsere Teilnehmerzahlen in diesem Jahr noch einmal deutlich steigern und freuen uns über jeden, der sich aktiv beteiligt!“.

Die Datenerhebung für den gesamten DACH-Raum läuft bis zum 8. August 2022.

„Mit der Teilnahme an der Online-Umfrage über den bereitgestellten Link sichern Sie sich den kostenlosen Erhalt der Ergebnisse ab Mitte September“, ergänzt Althaller abschließend.

>>>> Zur Umfrage des 1. Arbeitskreis SOCIAL MEDIA B2B

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Social Media für KMU unverzichtbar https://trendreport.de/social-media-fuer-kmu-unverzichtbar/ Wed, 06 Jul 2022 09:18:53 +0000 https://www.trendreport.de/?p=38890 Warum KMU am besten sofort beginnen sollten, professionell in Social Media zu agieren, erklärt Florian Hieß, Head of Digital Marketing bei Swat.io

Social Media Plattformen können einen wertvollen Beitrag zum Geschäftserfolg leisten – wenn sie gezielt genutzt werden. Viele Klein- und mittelständische Unternehmen lassen dieses Potential immer noch links liegen oder setzen es nicht ausreichend für ihren Erfolg ein. Zwei der wichtigsten Gründe dafür sind die fehlenden Kapazitäten und Unsicherheit bezüglich der Kosten. Dabei bieten moderne Social Media Management Tools alles, was nötig ist, damit KMU diese beiden Sorgen getrost ad acta legen können. 

Kleine und mittlere Unternehmen gelten als einer der Schlüssel für den wirtschaftlichen Fortschritt und die Verbesserung der Gesellschaft. Wenn es um die Nutzung von Social Media geht, hält sich die ansonsten große Innovationsfreude der KMU aber noch deutlich in Grenzen. Nur jedes dritte KMU setzt Social Media ein, um eigene Produkte und Dienstleistungen zu bewerben oder um mit Neu- und Bestandskunden in Kontakt zu treten. Das zeigte eine repräsentative Umfrage des Forsa Instituts 2021 im Auftrag von Gelbe Seiten. Damit ignorieren viele Unternehmen allerdings die Gewohnheiten ihrer Kund:innen. Bereits 2019 gaben 61 Prozent der Befragten einer PWC-Studie an, beim Einkaufen von sozialen Medien beeinflusst zu werden – entweder als Inspiration oder durch positive Bewertungen. Fakt ist: Soziale Netzwerke haben sich zu einem sehr leistungsfähigen Instrument für Unternehmen entwickelt. Wenn KMU diese Plattformen gut nutzen, können sie neue Kundschaft anziehen und gleichzeitig in direkten Kontakt mit bestehenden Kund:innen treten. De facto führt kein Weg an den sozialen Netzwerken vorbei. KMU sollten sie als wichtiges Instrument für ihr Wachstum einsetzen – je früher sie damit beginnen, desto besser.

Vorteile erkennen und nutzen

Social Media professionell zu nutzen, ist heute keine Frage der Kapazitäten oder des Budgets mehr. Social Media Management Tools wie Swat.io machen die Nutzung so einfach und bequem, dass auch Personen ohne Erfahrung intuitiv zurechtkommen. KMU können entscheiden, welche Funktionen sie tatsächlich benötigen und gezielt nur diese nutzen. Europäische Tools wie Swat.io entschärfen zudem jegliche Bedenken hinsichtlich der DSGVO – sie sind vollständig DSGVO-konform. Besonders wichtig für KMU ist außerdem der hochqualitative Support, wenn die Social Media Arbeit nebenbei oder von Personen mit wenig Erfahrung geleistet wird. Nicht zuletzt spielen die Preise eine wichtige Rolle. Moderne Tools wie Swat.io sind auch für Ein-Personen-Unternehmen leistbar. Auch teure externe Berater:innen und ausschließlich dafür zuständige interne Verantwortliche sind nicht zwingend notwendig. Soziale Medien sind für KMU eine Chance mit klaren Vorteilen:

  • Stärkung der Marke

Soziale Netzwerke bieten die Möglichkeit, sich durch eine klare und nützliche Botschaft in den Köpfen der Zielgruppe zu positionieren und sich so von der Vielfalt der Konkurrenz abzuheben. Wenn KMU hochwertige Inhalte in ihren sozialen Medien teilen, wirken sie nicht nur professionell, sondern auch vertrauenswürdig. Mit ihren Inhalten können KMU Nutzer:innen auf ihre Webseite leiten und sich als Marke hervorheben, was sich auch positiv auf die Interaktion mit dem Publikum auswirkt. Tools wie Swat.io erleichtern das Planen, Erstellen, Teilen und die Auswertung von Inhalten. Social Media Verantwortliche in Unternehmen arbeiten dabei in nur einer Oberfläche, der Wechsel zwischen den Kanälen entfällt und auch die jeweiligen Vorgaben für Dateigrößen oder Fotoformate sind im Tool hinterlegt.

  • Förderung des Dialogs

Soziale Netzwerke bieten die Möglichkeit, mit jeder/m Kund:in in direktem Kontakt zu stehen und kontinuierlich über ihre/seine Bedürfnisse und Rückmeldungen informiert zu sein. Dies ermöglicht es jeder Marke, schrittweise Optimierungen durchzuführen, sich den Kund:innen anzunähern und deren Erfahrungen zu verbessern. Diese direkte Verbindung schafft eine menschliche, ehrliche und sehr vertrauenswürdige Beziehung. Vor allem gewährleisten Social Media eine schnelle Interaktion mit der Zielgruppe. Bei Swat.io fungiert die Inbox als zentrales Postfach, in das Nachrichten und Erwähnungen aller Social Media Kanäle eines Unternehmens eingehen und dort auch bearbeitet werden können. Das erleichtert es den Verantwortlichen, den Überblick über die Reaktionen zu behalten sowie die Bearbeitung im Team zu koordinieren. 

  • Umsatzerhöhung

Menschen kaufen von Menschen. Social Media Plattformen ermöglichen, dass Kund:innen nicht nur mit der Organisation, sondern mit einer konkreten Person des jeweiligen Unternehmens in Austausch treten. Die Schaffung einer solchen Nähe wirkt sich direkt auf den Umsatz des Unternehmens aus. KMU, die auf Fragen, Kommentare, Kritik und Lob reagieren, erhöhen die Zufriedenheit ihrer Kundschaft. Dies kann auch eine Gelegenheit sein, potenzielle Kund:innen anzuziehen oder interessante Allianzen zu bilden. Dafür brauchen KMU ein Social Media Management Tool, das flexibel mit ihnen mitwächst. Swat.io etwa ermöglicht seinen Kund:innen jederzeit Upgrades und Downgrades.

  • Kostenreduktion

Soziale Netzwerke erweisen sich in vielen Bereichen als nützlich, um Geld zu sparen. Etwa in Bezug auf die Marketingstrategie – über soziale Netzwerke können KMU nicht nur Produkte und Dienstleistungen gezielt, ohne Streuverlust, an das passende Publikum herantragen, sondern auch Marktforschung betreiben. Einsparungen ergeben sich aber auch in anderen Bereichen, etwa, wenn es um die Rekrutierung neuen Personals geht.

Hemmschwellen überwinden

KMU, die Inhalte mit ihrer Online-Community teilen, die auf deren Interessen abgestimmt sind, haben mit den sozialen Netzwerken ein mächtiges Erfolgsinstrument an der Hand. Ein Instrument, mit dem sie Bekanntheit, Umsatz und Produktivität steigern können. Selbst, wenn nur wenig Zeit und Budget für die Social Media Arbeit vorhanden ist, kann diese Chance erfolgreich genutzt werden. Ängste und Unsicherheiten sollten abgeworfen, ein modernes, europäisches Social Media Management Tool ausgewählt und mit der Arbeit am besten heute noch begonnen werden.

 

Über den Autor:

Florian Hieß ist Head of Digital Marketing bei Swat.io, einem der führenden Social Media Management Tools im deutschsprachigen Raum. Swat.io unterstützt professionelle Social Media Marketing Teams mit einem hervorragenden Kundenservice und der richtigen technischen Lösung, die alle relevanten Bereiche des Social Media Marketing abdeckt: Content-Planung und -Veröffentlichung, Community Management, Social Customer Service, Analyse und Monitoring.

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Social Media https://trendreport.de/social-media/ Sat, 19 Mar 2022 11:00:00 +0000 https://www.trendreport.de/?p=36919 Vernetzte Kommunikation: Warum die Verzahnung der Social Media Kommunikation heute besonders wichtig ist

Die Situation in der Ukraine zeigt einmal mehr die besondere Bedeutung der Social Media in einer aktuellen Krise. Während die Netzwerke auf der einen Seite Medienkanäle für die Verbreitung von Fakes und Falschinformationen bereitstellen, sind sie auf der anderen Seite für viele Menschen der einzige Weg zu validen Informationen. Die Vielfalt der Social Media und die unterschiedlichen Zugänge und Präferenzen der Medien-Nutzer stellen Unternehmen und Organisationen vor große Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, Kommunikationsstrategien über eine Vielzahl von verschiedenen Kanälen zu vernetzen und miteinander zu verzahnen.

Welche besondere Bedeutung den Social Media in aktuellen Krisensituationen zukommt, zeigte sich bereits während der Corona Pandemie. Allein von Oktober 2019 bis Oktober 2020, stieg die Zahl der Social-Media-Nutzer um ganze 453 Millionen.

Heute nutzt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung Social Media – in Zahlen ergibt das 4,62 Milliarden aktive Social-Media-Nutzer und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um rund 10% gestiegen.

Im Durchschnitt hat ein Mensch 8,5 Social-Media-Accounts und verweilt darin 144 Minuten pro Tag und somit 876 Stunden im Jahr. (Quellen: Social Media Studie 2021)

Und die Social Media Welt wird immer medienreicher und vielfältiger.

Vor einiger Zeit wurde der Messenger-Dienst Telegram noch als sichere Alternative zu WhatsApp gehypt und dann von vielen hierzulande als Netzwerk für Corona-Leugner, Rechtsextremisten und Terroristen verdammt.
Mittlerweile haben sich aber auch Regimekritiker aus autoritären Staaten wie Belarus und Russland dort vernetzt und organisiert. In Russland ist das Netzwerk derzeit für viele Menschen der einzige Zugang zu einer Medien- und Meinungsvielfalt.

Dieses Beispiel zeigt, dass kein Netzwerk an sich gut oder schlecht ist. Umso wichtiger ist es, die Vielfalt der Medien für die eigene Kommunikationsstrategie zu nutzen und bestmöglich einzusetzen. Jedes Netzwerk ist anders und wird zu unterschiedlichen Zwecken Gelegenheiten und Zeiten genutzt. Außerdem bietet jedes Netzwerk unterschiedliche Möglichkeiten für die Präsentation und Kommunikation von Nachrichten und Botschaften.

Viele Unternehmen produzieren Inhalte speziell für einen Kommunikationskanal. Aber ist das sinnvoll? Ein einzelner Kanal erreicht immer nur eine bestimmte Zielgruppe mit einer bestimmten Botschaft und häufig nur innerhalb eines bestimmten Zeitfensters.

In einer vernetzten Gesellschaft ist es wichtig, auch die Kommunikation zu vernetzen. Das bedeutet, nicht den einzelnen Kanal, sondern die Inhalte und Botschaften in den Mittelpunkt der Kommunikation zu stellen. Für eine weitreichende Verbreitung ist es zum einem wichtig, die Kern-Botschaften einheitlich zu kommunizieren, dabei die Medien-Formate und Tonalität der Botschaften jedoch individuell auf die einzelnen Kanäle anzupassen. Damit lassen sich Inhalte nicht nur wesentlich weiter verbreiten, sondern auch wesentlich effizienter und nachhaltiger produzieren und nutzen.

Mit einer guten Strategie für das Content-Recycling, Seeding und Cross-Posting mit entsprechenden Automatisierungs-Tools lässt sich die multimedial-vernetzte Kommunikationsstrategie für jedes Unternehmen auch mit wenig Aufwand umsetzen.

Was ist Content Recycling?

Content Recycling und Content Seeding ermöglichen eine maximale Verwertung der einmal generierten Inhalte.

Beim Content Recycling wird ein Basis-Content, wie ein Blogbeitrag oder ein Whitepaper, erstellt und daraus entsprechende Satelliten-Medien, z.B.

  • Infografiken
  • Videos
  • Podcasts
  • Pressemitteilungen
  • E-Mail und Newsletter
  • Social Media Posts
  • Snack Content
  • Gastbeiträge
  • Whitepaper

Diese unterschiedlichen Medien-Formate werden dann über die verschiedenen Kommunikationskanäle ausgespielt (Seeding).

Auf diese Weise lassen sich die Kern-Botschaften des Zentral-Contents weitreichend verbreiten und trotzdem mit relativ wenig Aufwand auf die verschiedenen Medienkanäle und Zielgruppen anpassen.

Die Verlinkung der verschiedenen Medien-Formate untereinander bildet im Internet ein weitreichendes Netz von möglichen Touchpoints für die Inhalte, um damit mehr potenzielle Kunden zu erreichen.

Wie funktioniert das Cross-Posting in Social Media?

Mit Cross-Posting bezeichnet man das Teilen eines Inhalts parallel auf verschiedenen sozialen Netzwerken. Das Cross-Posting ist eine sinnvolle Strategie, um ein Thema bzw. einen Beitrag schnell in viele Social-Media-Kanäle zu bringen. Doch das Cross-Posting funktioniert nicht in allen sozialen Netzwerken gleichermaßen.

Jedes soziale Netzwerk bietet unterschiedliche Möglichkeiten, Regeln und Optionen, um Beiträge und Bilder bestmöglich zu präsentieren. Und auch die User reagieren unterschiedlich auf bestimmte Inhalte und Beitrags-Formate. 

Tweets bei Twitter dürfen maximal 280 Zeichen umfassen und sollten möglichst auch Hashtags beinhalten. Bei Facebook können die Beiträge deutlich länger sein, dafür funktionieren hier Hashtags nicht so gut. Bei XING gibt es gar keine Hashtags, bei Instagram sollten es möglichst viele, aber maximal 30 Hashtags sein. Auch bei Pinterest sind Hashtags sehr wichtig, weil das Netzwerk von vielen wie eine Suchmaschine genutzt wird.

Doch nicht nur die Netzwerk-Klassiker sind für die Unternehmenskommunikation bedeutend, sondern auch Messenger Dienste wie WhatsApp, Telegram oder Signal gewinnen zunehmend an Bedeutung. Redaktionelle Netzwerke wie zum Beispiel Medium, Tumblr, Bloglovin‘ und Torial sind gute Kanäle, um Fachbeiträge, Blogbeiträge oder Pressemitteilungen zu recyceln. Entweder in einer gekürzten oder leicht veränderten Form oder auch komplett als syndizierter Beitrag. 

Zu einem wichtigen Netzwerk für die Unternehmenskommunikation hat sich mittlerweile auch Google My Business entwickelt. Über Google My Business lassen sich nicht nur Brancheninformationen hinterlegen, sondern mit den Google Posts auch Blogbeiträge, Fachbeiträge, Events, Aktionen und Kampagnen auf dem Google My Business Profil veröffentlichen. So sind aktuelle Beiträge direkt im Google Suchindex sichtbar.

Reddit ist vor allem für den internationalen Bereich interessant, denn es gibt hier Hunderte von sogenannten Subreddits zu bestimmten Themen, ähnlich wie bei den Gruppen und Communities der anderen sozialen Netzwerke.

Und dann gibt es noch die Bookmark-Verzeichnisse wie Diigo, die vor allem im amerikanischen Raum sehr beliebt sind. In diesen Netzwerken werden einfach nur Links mit einem kurzen Kommentar mit Hashtags geteilt.

Nicht nur über verschiedene Netzwerke hinweg, sondern auch innerhalb von Netzwerken und besonders in Gruppen und Communities gibt es sehr strenge Regeln für das Cross-Posting. So begrenzt XING zum Beispiel das Teilen desselben Beitrags in maximal 3 Gruppen.

Ein erfolgreiches Cross-Posting in Social Media erfordert also eine Seeding-Strategie, mit der die Inhalte nicht identisch, sondern in einer jeweils an das Netzwerk angepassten Form verteilt werden. Dabei ist es sinnvoll, sowohl die Ansprache und auch das Format, aber auch die Posting-Zeiten und die Posting-Frequenz anzupassen.

Klingt nach viel Aufwand? Mit Hilfe von speziellen Software-Tools lässt sich das Cross-Posting ohne viel Arbeitsaufwand automatisch auf verschiedenen Netzwerken planen und teilen.

Doch dabei ist zu beachten, dass die Tools auch individuelle Anpassungen der Posts für die verschiedenen Netzwerke ermöglichen, z.B. über verschiedene Post Vorlagen, flexible Auswahl von Bildern und Post-Formaten pro Netzwerk, Anpassung von Kommentaren und Hashtags und das am besten in einem Arbeitsschritt. Auch die Posting-Zeiten pro Netzwerk sollten sich individuell anpassen lassen. 

Fazit

In unserer vernetzten Gesellschaft spielt auch eine vernetzte Unternehmenskommunikation eine immer wichtigere Rolle. Eine einheitliche Strategie für das Content Recycling, Seeding und Cross-Posting spart vor allem viel Zeit und Ressourcen bei der Content-Entwicklung und macht Unternehmensbotschaften nachhaltiger. Durch ein gezieltes Seeding und Crossposting wird für Unternehmensbotschaften ein weitreichendes Netz an Touchpoints generiert. Social Media Tools unterstützen die Automatisierung der Planung und Distribution der Inhalte über die verschiedenen Kanäle. Die Tools sollten aber auch ein großes Spektrum an Möglichkeiten für die individuelle Anpassung der Beiträge an die sozialen Netzwerke und User bieten.

Unsere Autorin

Melanie Tamblé ist Geschäftsführerin der ADENION GmbH und Expertin für PR, Online-Marketing und Social Media. Die Online-Dienste der ADENION GmbH unterstützen Unternehmen und Agenturen bei der täglichen Kommunikationsarbeit in den digitalen Medien.   PR-Gateway und Blog2Social ermöglichen eine einfache und schnelle Verteilung von Pressemitteilungen, Social Media News, Blogartikeln, Bildern und Dokumenten auf Presseportale, Blogs, Newsdienste und sozialen Netzwerken.   

Weitere Informationen:


www.adenion.de
www.pr-gateway.de

www.blog2social.com

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